LAND.LEBEN.ZUKUNFT.


Wofür steht Land.Leben.Zukunft.

LAND.LEBEN.ZUKUNFT. ist eine gesellschaftspolitische Veranstaltungsreihe bei der zukunftsrelevante Fragen der ländlichen Entwicklung diskutiert und erörtert werden. Für die Entwicklung der ländlichen Räume ist die politische Gestaltung eine wichtige Voraussetzung. Dies erfordert Austausch  und Diskussion über die relevanten Zukunftsfragen. Bei unseren Veranstaltungen liefern prominente Gastredner aus der Politik und anderen Institutionen Impulse, Denkanstöße und unterschiedliche Sichtweisen, die bei der Durchdringung dieses vielschichtigen Themengebietes helfen.

Mit unserer Veranstaltungsreihe möchten wir einen kleinen Beitrag zur Diskussion über die Entwicklung der ländlichen Räume leisten.

Kirsten Voß-Rahe & Christian Rahe



Land.Leben.Zukunft. – 17. September 2019

mit dem Repräsentanten von Taiwan in der Bundesrepublik Deutschland

Prof. Dr. Jhy-Wey Shieh

Am 16. September 2019 durften wir Prof. Dr. Jhy-Wey Shieh, Repräsentant von Taiwan in der Bundesrepublik Deutschland, als ersten internationalen Gastredner bei einer Veranstaltung unserer Reihe LAND.LEBEN.ZUKUNFT. begrüßen. Der Abend stand unter dem Thema „Demokratische Grundwerte verbinden Menschen, Regionen und Länder“, zu dem Shieh äußerst beeindruckend referierte.

Zu Beginn der gut besuchten Veranstaltung begrüßte Kirsten Voß-Rahe die Gäste und berichtete von der Geschichte, wie es dazu kam, dass Prof. Dr. Shieh Gastredner auf dem Hof Viehbrook wurde. Sie und ihr Mann, Christian Rahe, hatten den Diplomaten bei einem Besuch in Berlin kennen gelernt und einen Vortrag von ihm gehört. Dieser begeisterte das Ehepaar so sehr, dass sie Shieh direkt einluden, Gastredner zu werden. Shieh nahm dankend an und reiste mit fünf weiteren taiwanesichen Diplomaten an. Nach ein paar weiteren einleitenden Worten von Melanie Bernstein, Abgeordnete des Deutschen Bundestages, die Shieh für zwei Tage in ihrem Wahlkreis besucht und mit der er gemeinsame noch weitere öffentliche Termine wahrnimmt, übernahm der Diplomat selbst das Wort. Er erzählte von seinem Heimatland Taiwan und dessen demokratischen Strukturen. Desweiteren referierte er eindrucksvoll über dessen Probleme in Wirtschaft und Politik.

Im Anschluss an die Vorträge fanden beim persönlichen Austausch viele interessante, angeregte Gespräche zwischen den Gästen und Diplomaten stand – eine rundum gelungene Veranstaltung.


Über Prof. Dr. Jhy-Wey Shieh

geb. 06.01.1955 in Keelung, Taiwan

Derzeitige Position

Repräsentant, Taipeh Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland,

Akademische Ausbildung

1973 – 1977

  • Bachelor, German Department, Soochow University, Taipei, Taiwan

1977 – 1980

  • Magister, Germanistik und Neuere Literaturwissenschaft, Fu-Jen University, Taipei, Taiwan

1982 – 1987

  • Promotion, Germanistik und Neuere Literaturwissenschaft, Ruhr-Universität Bochum, Deutschland

Beruflicher Werdegang

8.1987 – 7.2016

  • Dozent und Professor an der Abteilung für deutsche Sprache und Kultur, Soochow University (alias Dong Wu University)

2.1995 – 2.1998

  • Präsident des Germanisten- u. Deutschlehrervereins in Taiwan

8.1996 – 7.2002

  • Dekan der Fakultät für Fremdsprachen, Dong Wu University

8.1997 – 7.2002

  • Berater des Bildungsministeriums

2003 – 2005

  • Kolumnist der Liberty Times

5.2005 – 6.2007

  • Repräsentant, Taipeh Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland

6.2007 – 5.2008

  • Minister, Leiter des Regierungsinformationsamts

Quelle: Website der Taipeh Vertretung in der Bundesrepublik


Impressionen zum Besuch von Prof. Dr. Jhy-Wey Shieh:



Land.Leben.Zukunft. – 27. März 2018

mit Staatssekretär und ersten Bevollmächtigten des Landes Schleswig-Holstein beim Bund

Ingbert Liebing

Am Dienstag, den 27. März 2018, fand unter dem Motto „Gemeinsam Zukunft gestalten: die Zusammenarbeit von Bund, Land und Kommune bei der Entwicklung der Ländlichen Räume“ erneut eine Veranstaltung unserer Reihe LAND.LEBEN.ZUKUNFT. mit Ingbert Liebing, Staatssekretär und erster Bevollmächtigter des Landes Schleswig-Holstein beim Bund, als prominten Gastredner statt.

Christian Rahe und Kirsten Voß-Rahe begrüßten Liebing und die Gäste der Veranstaltung. In ihrer Einleitung warfen Sie eine Hand voll Fragen auf, die in der späteren Diskussion sowie von Herrn Liebing erörtert werden sollten. Hierbei ging es unter anderem um die Rahmenbedingungen, die für eine zukunftsfähige Entwicklung der der ländlichen Gebiete benötigt werden. Schnell wurde klar, dass Einigkeit darüber herrscht, dass nicht nur Geld allein ausreiche, um funktionstüchtige ländliche Räumen zu schaffen. Es bedürfe auch Ideen und konkreter Vorstellungen sowie einer Verwaltung, der einer solchen Aufgabe und der zeitnahen Umsetzung der Ideen gewachsen sei. Kirsten Voß-Rahe wies weiter daraufhin, dass zwei Eigenschaften besonders wichtig seien, wenn man aktiv die ländlichen Räume voran bringen möchte: Sturheit und Stehvermögen. Ein besonders gutes Vorbild für Beharrlichkeit sei in diesem Zusammenhang auch der anwesende Rendswührener Ehrenbürgermeister Claus Hopp, ohne den es wichtige Einrichtungen in der Gemeinde wie die Schipphorster Schule wohl schon lange nicht mehr gebe.

Im Anschluss an Begrüßung und Einleitung referierte Ingbert Liebing über die aufgeworfenen Fragen und gab auch selbst neue Impulse. Hierbei machte er deutlich, dass auch er „ein Anhänger der kleinen Einheiten“ sei und die Dorfschulen wie auch die vorher erwähnte Schipphorster Grundschule notwendig für ein zukunftsorientierte Entwicklung der ländlichen Räume halte. So gebe es bei ihm auch keine Gebietsreform „von oben“, da vor Ort in den Gemeinden und Kommunen beschlossen werden müsse, was für die Entwicklung richtig sei. Liebing machte weiter deutlich, dass Geborgenheit und Wohlbefinden der Menschen in den ländlichen Gebiete eine wesentliche Voraussetzung für deren Entwicklung seien. „Heimat ist modern. Heimat ist Zukunft.“, verdeutlichte er seinen Standpunkt.

Die anschließende Diskussion war gespickt von vielen, interessanten Gedankengängen wie der wohnbaulichen Entwicklung auf dem Land, die Überlastung der Verwaltungen bei der Bearbeitung von Anträgen auf Fördergelder sowie der langen Zeit von der Idee bis zur schlussendlichen Umsetzung eines Projektes.

Impressionen zum Besuch von Ingbert Liebing:



Land.Leben.Zukunft. – 30. November 2017

mit Bundeslandwirtschaftsminister a.D. Karl-Heinz Funke

Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr fand am Donnerstag, den 30. November 2017, eine Veranstaltung der Reihe Land.Leben.Zukunft. auf dem Hof Viehbrook in Rendswühren statt.

Kirsten Voß-Rahe und Christian Rahe haben diese Veranstaltungsreihe Anfang des Jahres ins Leben gerufen und freuten Sich, das Sie dieses Mal nach Ministerpräsident Daniel Günter und Staatssekretär Jens Spahn den ehemaligen Bundeslandwirtschaftsminster Karl-Heinz Funke begrüßen durften. Unter dem Motto „Den Strukturwandel im ländlichen Raum gestalten und nicht verwalten“ referierte Funke vor geladenen Gästen über relevante Zukunftsfragen der ländlichen Räume. Funke thematisierte hierbei vor allem das Thema Landflucht sowie deren Gründe und potentielle Lösungsansätze. Auch die aktuelle Situation in der Landwirtschaft, die damit verbundenen Probleme und Chancen, die Folgen der Zentralisierung sowie der Ausbau von Breitband in den ländlichen Gebieten sprach er an.

Im Anschluss daran war Zeit für politische Diskussionen mit dem Bundeslandwirtschaftsminister a.D., die die Gäste gerne in Anspruch nahmen und mit interessanten Beiträgen bereicherten.

Kirsten Voß-Rahe und Christian Rahe erklärten nach der Veranstaltung „Für die Entwicklung der ländlichen Räume ist die politische Gestaltung eine wichtige Voraussetzung. Dies erfordert Austausch und Diskussion über die relevanten Zukunftsfragen der ländlichen Räume. Mit unserer Veranstaltungsreihe Land.Leben.Zukunft. möchten wir einen kleinen Beitrag dazu leisten.“

Impressionen zum Besuch von Karl-Heinz Funke:



LAND.LEBEN.ZUKUNFT. – 11. August 2017

mit Staatssekretär Jens Spahn und CDU-Direktkandidatin zur Bundestagswahl Melanie Bernstein

Im Rahmen unser Veranstaltungsreihe Land.Leben.Zukunft., an der bereits Ministerpräsident Daniel Günther teilnahm, besuchten uns Staatssekretär Jens Spahn und CDU-Direktkandidatin zur Bundestagswahl Melanie Bernstein am Freitag, den 11. August 2017, auf dem Hof Viehbrook, um über Probleme und Zukunft der ländlichen Gebiete zu debattieren. Das Motto, unter dem dieses Mal referiert, diskutiert und debatiert wurde, lautete: „Politik gestalten für eine moderne Gesellschaft im ländlichen Raum“.

Nach einer Einleitung von Kirsten Voß-Rahe und Christian Rahe, übernahmen Melanie Bernstein und Jens Spahn. Thematisiert wurden u.a. der Ausbau der Infrastruktur im Einklang mit dem Naturschutz, der demografische Wandel sowie das Problem der Landflucht. Die interessanten Beiträge der Veranstaltungsteilnehmer und die persönlichen Gespräche im Anschluss an die Vorträge rundeten die Veranstaltung ab.

Impressionen zum Besuch von Jens Spahn und Melanie Bernstein:



LAND.LEBEN.ZUKUNFT. – 21.04.2017

mit Fraktionsvorsitzender und CDU-Spitzenkandidat Daniel Günther

Am Freitag, den 21. April 2017, fand zum ersten Mal eine Veranstaltung der Reihe Land.Leben.Zukunft. auf dem Hof Viehbrook statt. Kirsten Voß-Rahe und Christian Rahe begrüßten hierzu als Gastredner den Fraktionsvorsitzenden und CDU-Spitzenkandidaten Daniel Günther zur Debatte über die Entwicklung der ländlichen Räume. Die Veranstaltung stand gänzlich unter dem Motto „Gemeinsam denken und handeln im ländlichen Raum“.

Die zahlreichen Gäste lauschten Günthers Ausführungen und Ansichten zu Themen wie Windenergie, ländliche Infrastruktur und Nahversorgung auf dem Lande gespannt. Im Anschluss daran nahm er sich trotz seines straffen Terminkalenders im Wahlkampf viel Zeit für die Diskussion mit den Teilnehmern der Veranstaltung sowie für persönliche Gespräche. Bei der folgenden Hofführung erlebten der Spitzenkandidat und die anderen Gäste das Landleben hautnah. Hierbei stellten Kirsten Voß-Rahe und Christian Rahe einige der zahlreichen vom Aussterben bedrohten Haus- und Nutztierrassen, die auf dem Hof gehalten werden, sowie ihre Rolle im alltäglichen Leben auf dem Hof – auch im Hinblick auf das Thema Nahversorgung – vor.