23. März 2018 | 10:00 | Geschrieben von Janica Blunk

Ein Einblick in unseren Messer-Schmiedekurs

Das Feuer wirft einen rötlichen Schimmer an die alten Backsteinwände der historischen Schmiede. Ein Amboss, schwer und massiv, bildet neben der Feuerstelle den Mittelpunkt des Raumes. Auf den hölzernen Regalen ringsum liegt altes, aber immernoch funktionstüchtiges Schmiedewerkzeug und an einer der Wände hängen zahlreiche, ausgediente Hufeisen, die an vergangene Zeiten erinnern. Draussen herrscht klirrende Kälte, die das Feuer mit seiner Wärme umso verlockender erscheinen lässt. Alles zusammen schafft eine historische Atmosphäre, die einen in der Zeit zurück reisen lässt.

Unter diesen stimmungsvollen Bedingungen fand am 17. und 18. März erneut unser 2-tägiger Messerschmiedekurs unter Anleitung unseres erfahren Schmieds, Gerrit Goldmann, statt. Mit vier Teilnehmern war der Kurs asugebucht. Durch diese geringe Teilnehmerzahl wird eine exklusive Anleitung und Betreuung aller Teilnehmer beim Schmieden ihrer eigenen Messer ermöglicht. Kursbeginn war an beiden Tagen um 9:00 Uhr. Für die Schmiedebegeistern ging es dann direkt mit Amboss und co ans Werk. Bei dieser durchaus anstrengenden, körperlichen Arbeit darf natürlich auch die Verpflegung aller Beteiligten nicht zu kurz kommen. So wurde sich unter anderem bei einem gemeinsamen Mittagessen von den ersten Stunden der Arbeit erholt und über die erlebten Schmiedeerfahrungen ausgetauscht. Im Anschluss daran ging es wieder voller Tatendrang ans Werk.

Am Ende der beiden, intensiven Schmiedetage haben alle Teilnehmer äusserst ansehnliche und von eigener Hand geschmiedete Messer zustande gebracht – ein wirklich tolles Ergebnis!


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