20. September 2012 | 19:16 | Geschrieben von Kirsten

Ausstellungseröffnung im Europaparlament

Unter dem Titel „Neue Wege für Leader -Zukunft für ländliche Entwicklung“ wurde die Ausstellung am Dienstag Abend im Europaparlament in Brüssel eröffnet. Ministerpräsident Torsten Albig, die Europaabgeordnete Ulrike Rodust und Helga Klindt, Vorsitzende der Akademie für Ländliche Räume eröffneten gemeinsam die Ausstellung. Auch andere Persönlichkeiten aus der Europäischen Agrarpolitik waren zum Eröffnungsempfang gekommen und so wurde aus der Präsentation der Projekte schnell ein Austausch über Ländergrenzen hinweg.
Dabei wurde sehr schnell klar, das Schleswig-Holstein im Bereich der zukunftsfähigen Gestaltung der Ländlichen Räume eine Vorreiter-Rolle eingenommen hat. „Wir haben viele tolle Projekte im gesamten Ländlichen Raum, die europaweit Vorbildcharakter haben“ bekräftigte Ministerpräsident Torsten Albig in seiner Ansprache und hob dabei auch besonders den Hof Viehbrook hervor, den er bei einem Besuch im Juli persönlich besichtigt hatte. Die Europaabgeordnete Ulrike Rodust machte deutlich, dass sie sehr beeindruckt von der Vielfalt der Projekte ist und sehr stolz, auf diese Ausstellung, die auf ihre Initiative zustande kam. „Diese tollen und erfolgreichen Projekte zu sehen bekräftigt mich in meiner Arbeit im Agrarausschuss für die Zukunft der Ländlichen Räume mich unentwegt einzusetzen“, so Rodust.
Insgesamt hatte sich aus Schleswig-Holstein eine ganze Delegation auf den Weg nach Brüssel gemacht. Vertreter aus dem Landwirtschaftsministerium, den Landesämtern, den Aktivregionen und auch Projektträger selbst. Für den Hof Viehbrook waren Christian Rahe und Kirsten Voß mit dabei. Neben der Ausstellung standen eine Vielzahl von fachlichen Gesprächen auf dem Programm in denen es um die zukünftige Ausrichtung der Agrarpolitik geht. Viele Informationen und ein toller fachlicher Austausch kamen auf diesem Wege zustande. Insgesamt eine Woche wird die Ausstellung in Brüssel stehen, aber vorrausichtlich wird sie keinesfalls in irgendwelchen Kartons verschwinden. Und wenn dann nur kurzzeitig zu Transportzwecken. Am Eröffnungsabend entstand bereits die Idee, dass die Ausstellung auch in anderen Ländern der EU ausgestellt werden sollte.