18. November 2010 | 23:31 | Geschrieben von Malte

Wortgewaltig – Eine kleine Statistik zum runden Jubiläum!

Es ist kaum zu fassen. Vor 961 Tagen erschien der erste Artikel hier im Blog. Und ihm sollten zahlreiche folgen, denn mittlerweile sind 476 Artikel veröffentlich worden, in denen es um den aktuellen Baufortschritt, Veranstaltungen auf dem Hof und die Menschen hinter dem Projekt geht. Aber wo ist nun das runde Jubiläum?

Man mag es kaum glauben, aber die Redaktion der „Viehbrooker neuesten Nachrichten“ war in den letzten 2,5 Jahren sehr fleißig und hat dafür gesorgt, dass sage und schreibe 100.803 Wörter im Blog erschienen sind. Das macht im Durchschnitt 211,7 Wörter pro Artikel. Hinzu kommen noch über 1500 Bilder.

Anlässlich dieses kleinen internen Redaktionsjubiläums haben wir die Chefredakteurin, die zugleich auch den ersten Artikel für die „Viehbrooker neusten Nachrichten“ geschrieben hat, drei kurze Fragen gestellt.

VnN: Kirsten, ohne zu schummeln, weißt du noch was im ersten Artikel der „Viehbrooker neusten Nachrichten“ steht?

Kirsten: Ich glaube, der war darüber, das meine Eltern den Hof gekauft haben. Es waren nur ein paar Zeilen ohne Bild. (Ich wußte anfangs gar nicht so richtig, wie ich Bilder da rein lade, geschweige denn hatte ich das passende Equipment dazu) Aber der Mensch wächst ja bekanntlich mit seiner Aufgabe oder in diesem Fall auch mit seiner technischen Ausstattung. Damals war die Seite noch ein reiner Neuigkeiten-Blog. Die Idee dazu kam von meiner Mutter und meinem Bruder. Ich konnte damit zuerst gar nichts so richtig anfangen, kannte auch „Blogs“ insgesamt noch nicht aber habe dann einfach mal angefangen zu schreiben.

VnN: Damals wurde ja noch ein kleines Geheimnis aus dem Projekt gemacht. Wie schwer war es die richtigen Worte zu finden, ohne zuviel zu verraten?

Kirsten: Das war gar nicht so einfach. Denn vieles war ja auch zu dem Zeitpunkt noch gar nicht spruchreif. Wir mußten ja selber auch erstmal unsere eigenen Ideen konkretisieren. Und alles was man ins world wide web stellt ist öffentlich und somit ja auch kein Geheimnis mehr. Glücklicherweise merkt man das nicht immer so, wenn man daheim vor seinem Computer sitzt. Denn da sieht ja keiner, was man so schreibt (-;

VnN: Erinnerst du dich noch daran, wie du vor 2,5 Jahren das erste Mal vor dem leeren Blog gesessen hast? Wie bist du die Sache angegangen und woher kamen die zahlreichen Ideen für die vielen Artikel und Worte?

Kirsten: Nicht mehr genau.Aber es war schon irgendwie etwas ganz Neues. Das Schreiben fiel am Anfang deutlich schwerer als heute. Nach über 100 000 Wörtern ist man „warm-geschrieben“. Mit der Zeit habe ich sehr viel Freude am Schreiben und berichten bekommen. Wobei es trotzdem oftmals nicht so leicht ist. Denn ein „blog“ ist ja in dieser Form quasi auch ein öffentliches Tagebuch. Es ist immer wieder ein Abwägen, was man auch bereit ist an persönlichen Dingen preis zu geben. Aber auf der anderen Seite möchte man auch nicht nur eintönige Fakten-Berichte verfassen. Besonders schön ist die positive Resonanz auf diese Form der Berichterstattung und auch für einen selbst ist es eine schöne Zusammenfassung der vergangenen 2,5 Jahre. Woher die Ideen immer kommen, kann ich gar nicht so richtig beschreiben. Mittlerweile gehört es irgendwie dazu. Die Ideen kommen durch all das was sich auf dem Hof ereignet und wir so erleben. Manchmal ist es nicht schwer dies auch in Worte zu fassen, manchmal aber auch recht kompliziert. Leider kann nicht über alles berichtet werden, was sich auf dem Hof so ereignet. Denn es passiert jeden Tag soviel. Und die „Viehbrooker Neueste Nachrichten“ ist ja „nur“ eine Feierabend-Redaktion.

(Das Interview wurde geführt von Malte)

Die Redaktion sagt „Dankeschön“ an die Chefredakteurin. Nicht nur für die Antworten, sondern auch für die vielen wunderschönen Artikel und Fotos. Dir ist es gelungen, über 100.000 passende Worte zu finden, für all das was sich auf dem Hof so ereignet.

P.S.: Während dieser Bericht entstand, verzeichnete der Zähler auf der homepage den 25 000 Zugriff auf die Seite. Aber da wir ja in den Viehbrooker Neuesten Nachrichten nicht nur über „Jubileen“ schreiben wollen, bleibt das eine Randnotiz!