8. Januar 2010 | 19:51 | Geschrieben von Kirsten

Heufahren im Winter

Der Größte Teil des Winterfutters für die Tiere wird in den Sommer-Monaten eingefahren. Denn der Winter ist bekanntlich immer lang und viele Tiere haben viel Hunger. Unsere Lagermöglichkeiten reichen daher meistens nicht ganz aus, um das gesamte Winterfutter einzulagern. Daher kaufen wir dann zwischendurch noch was dazu.

Jetzt war es soweit. Die Vorräte auf dem Heuboden wurden weniger und somit war wieder Platz, um weiteres Heu einzulagern. Bei Schnee und Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt wurde ein ganzer Trecker- Anhänger mit Heu angeliefert.

Heufahren im Winter ist irgendwie ganz anders als im Sommer. Heuernte selbst kann im Sommer immer nur bei richtig guten und trockenem Wetter statffinden. Demzufolge ist es dann meistens richtig warm, manchmal auch brütend heiß. Gerade auf dem Heuboden selber herrschen dann oftmals Sauna-Temperaturen. Jetzt bei Minus-Graden draußen sieht das anders aus. Genau richtig, um sich beim Heuabladen und einlagern warm zu arbeiten. Freut man sich im Sommer anschließend über ein kühles erfrischendes Getränk, so kann man nach dieser Arbeit im Winter gut was Warmes gebrauchen.

Der Heuboden ist wieder komplett aufgefülllt, der Winter kann und darf also ruhig lang und hart werden.